Begleitung in die Stille
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Schüler - Lehrer Beziehung
Es hat sich in den spirituellen Traditionen des Westens und des Ostens bewährt, den Weg der Stille in Begleitung eines „Erfahrenen“ zu gehen. Die Bitte um diese Begleitung setzt voraus, dass der Übende den Weg, so wie er in unserem Programm praktiziert wird, als für sich „stimmig“ erkannt hat und sich dafür entschieden hat – in einer täglichen Stille-Zeit, nach Möglichkeit im Besuch einer Gruppe und der Teilnahme an einem Sesshin, möglichst zweimal jährlich.
Da alle Zen-Lehrer des Programms in der Grundhaltung „eins“ sind, steht es den Teilnehmern frei, sich einen der Lehrer als ersten Ansprechpartner auszusuchen und dennoch auch von anderen Lehrern geleiteten Sesshins / Zazenkais zu gehen. Wesentliche Grundlage der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist gegenseitiges Vertrauen und Stillschweigen über das im offiziellen Rahmen des „Dokusan“ (persönliches Gespräch beim Sesshin / Zazenkai / Meditationsabend) Besprochene. Wir achten dabei auf eine respektvolle und grenzsensible Begleitung. Die Schüler des Programms bilden den Kern der Mitglieder des Freundeskreises und tragen so das Programm auch in seiner äußeren Gestalt mit.
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Assistenz
Die Assistenz bietet mit ihrem Dienst bei den Meditationsabenden, Zazen-kais und Sesshins wortlose / stille Abläufe.
Allen Teilnehmenden wird ein Sitzen ermöglicht, bei dem alles Äußerliche von der jeweiligen Assistenz getragen wird.
Die Assistenz bleibt in ihrer Sitzhaltung zur Mitte den Meditierenden zugewandt.
Den Teilnehmenden wird damit die Gelegenheit geboten, "zur Wand" gerichtet zu sitzen, um mit ihrer Aufmerksamkeit bei sich selbst zu bleiben.
Die Assistenz bleibt ansprechbar für Ablauffragen der Rituale im Meditationsraum, geben Hilfen zur Sitz-Haltung „Impuls zur Aufrichtung“ und haben ein offenes Ohr für Fragen zum Programm.
Ihre Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, erwächst aus der Wertschätzung zum Programm und der christlichen Motivation, dem Geschehen zu dienen.
Beschwerdemöglichkeiten
Sexualisierte Gewalt und grenzverletzendes Verhalten können gravierende Folgen haben. Unter grenzverletzendem Verhalten, auch benannt als geistlicher/geistiger Missbrauch, Missbrauch im geistlichen Bereich oder psychischer Missbrauch, verstehen wir Situationen, in denen eine Person in ihrer Autonomie verletzt wird. Falls Sie sich von grenzverletzendem Verhalten oder sexualisierter Gewalt im Programm „Leben aus der Mitte“ betroffen fühlen: hier ist die Möglichkeit gegeben Beschwerden zu äußern.